Pressespiegel

15.02.2007

Erfolgreiche Bilanz des NRW-Vergabemarktplatzes

Ob Reinigungsdienste in Duisburg, Mauerarbeiten in Soest oder Büromöbelbeschaffung in Köln: Ein zentrales Bekanntmachungsorgan für öffentliche Ausschreibungen fordert die Wirtschaft schon seit langem. Eine solche Plattform betreibt das Land Nordrhein-Westfalen nunmehr seit einem Jahr mit dem von d-NRW entwickelten Vergabemarktplatz NRW.

Unternehmer können im Vergabeportal NRW nach Aufträgen suchen, Unterlagen abrufen und dort auch ihre Angebote elektronisch einreichen. Auch die Kommunen können sich an dem Angebot beteiligen. Damit komme das Land NRW den Bedürfnissen der Unternehmer nach, eine sichere, elektronische und transparente Lösung für das öffentliche Vergabewesen bereitzustellen. Nach Angaben der Initiatoren spare das Portal nicht nur Zeit und Geld für die nach Aufträgen suchenden Firmen sondern senke auch die Kosten bei den Vergabestellen.

Dass das Angebot bei den potentiellen Bietern aus der freien Wirtschaft angenommen wird, belegen aktuelle Zahlen: So registrierten sich in den ersten zwölf Monaten über 7900 Unternehmen für den Online-Marktplatz. Sie hatten dort Zugriff auf über 5000 Projekte von über 130 angeschlossenen Vergabestellen. An dieser Resonanz zeige sich schon jetzt der Erfolg und das große Potenzial dieser in Deutschland Richtung weisenden elektronischen Plattform, die als Referenzprojekt anderen öffentlichen Auftraggebern uneingeschränkt empfohlen werden könne, erklärten die Initiatoren.

"Das Land NRW kauft jedes Jahr Waren und Dienstleistungen im Gegenwert von knapp 16 Prozent des Bruttoinlandsproduktes ein. Die Vergabeplattform NRW schafft die Voraussetzungen für eine deutlich verbesserte und effiziente Kommunikation im Vergabeverfahren", erklärt Dr. Jens Baganz, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium NRW. Sie leiste damit nicht zuletzt einen wichtigen Beitrag zur Verwaltungsmodernisierung, die in enger Kooperation des Landes mit der Privatwirtschaft als öffentlich-private Partnerschaft realisiert werden konnte.

Quelle: media|NRW, www.media.nrw.de

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