21.08.2006
E-Government auf dem Datenfluss
[...] An der Diskussion beteiligt waren Bonns Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann, die Leiterin des Programmbereiches Informationsmanagements bei der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) aus Köln, Dr. Ulrich Schröder, Vorstandsvorsitzender der NRW.BANK, Willy Landsberg, Vorstandsmitglied der European Society for E-Governemnt, Jonas Fischer, Prokurist der d-NRW Besitzgesellschaft, und Carsten Klipstein, Geschäftsführer der d-NRW Betriebsgesellschaft und der Cosinex GmbH. Moderiert wurde die Diskussionsrunde von Behörden Spiegel-Herausgeber und Chefredakteur R. Uwe Proll. [...]
Carsten Klipstein, der Geschäftsführer der d-NRW Betriebsgesellschaft, also der Vertreter der privaten Seite in diesem PPP, gleichzeitig Geschäftsführer der beteiligten Cosinex GmbH, erhielt für seine Darstellung der eindeutig besseren Marktmöglichkeiten von PPP's gegenüber kommunalen IT-Anbietern reichlich Gegenwind. Doch auch Klipstein betonte in der Diskussion, dass gerade d-NRW gezeigt habe, dass "vorher prüfe, wer sich binde". Er unterstrich auch die Aussagen des Vorstandsvorsitzenden Schröder, dass nicht generell jede Aufgabe mit einem PPP besser gelöst werden könne, sondern immer eine Einzelfallprüfung die Sinnfrage stellen müsse. Prokurist Jonas Fischer, der Vertreter der öffentlichen Seite in diesem PPP, gab zu bedenken, dass gerade durch die privatwirtschaftlich-öffentliche Zusammenarbeit es möglich sei den behördlichen Nutzern bei der Umsetzung innovativer Ideen besser zu helfen.
Quelle: Behörden Spiegel Online, Der E-Government Newsletter des Behörden Spiegel, v. 17.08.2006.
